Ausgabe 46 - ZI 060408

Back to the Roots

Nachdem die Seitenzahlen der PILZ nun jahrlang gewachsen sind und die Zeitung dafür (wie andere, minder- wertigere Publikationen) nur noch alle Jubeljahre erschienen ist, geht die tollste Redaktion des Hasiversums nun etliche Schritte rückwärts und kehrt zum Ursprung zurück: Das bunte, eine Seite lange, dafür obszön-effekt- heischende Sammelsurium von Gedöns. Retro ist cool. Vielleicht kriegt Icewars dann auch wieder 5000 Spieler und McMacki kommt zurück. Blork!
 
Es grüßt der Held der Community:
NATHANAEL


Ranglisten!

Im Gegensatz zur letzten Runde, wo auffallend vorsichtig mit Bündnissen umgegangen wurde, gibt es heutzu- tage keine "Angst vor der Meta" mehr. Allen voran natürlich Rocketeers und Verbündete, die eine offizielle Meta mit Namen, Logo und allem pipapo gebildet haben. Rein von den Punkten und der Mitgliederstärke her ist es nun der größte Machtblock im Hasiversum. Dödelige Geheim-VBs und inoffizielle Küngeleien natürlich ausgenommen.
Auch das Gilde-Netzwerk mit GILDE, BASIS, ES und HANSE hat eine beeindruckende Größe angenommen. Ob die Meta auch eine militärische Macht darstellt oder nur einen Haufen von Scheckbuch-Diplomaten wird sich zeigen.
Das Bündnis zwischen V.E.N.O.M. und DT und ihren Wings macht aus zwei kleineren und unscheinbaren Allianzen einen 60 Mann-Koloss. Da ist Synergie par excellence.
Das Gilde-Mitglied ES hat ein weiteres seperates Bündnis mit der Allianz GP und macht damit fast der Gilde Konkurrenz. ES hat sich jedenfalls gut abgesichert. Zumindest solange die Bündnisverpflichtungen nicht irgend- wann kollidieren. Dann gibts Stunk.
Bei Rum ist der Wing MET nicht nur aus Spaß dabei. Die Honigfans haben einen besseren Punkteschnitt als die Mutterallianz. Um Verbündete muss sich Rum wohl keine Sorgen machen, die Piraten packen das auch alleine.
NATHANAEL


Das Hasiversum ist im Umbruch

Ein Markt-Kommentar von: CATO
 
Nutzen Sie Ihre Chancen und legen Sie Ihre Hoffnungen und Ihr Vertrauen in die richtigen Hände. Jetzt ist die Gelegenheit auf das richtige Pferd zu setzten und mittel- fristig zu den Gewinnern zu zählen.
 
Nach dem totalen Zusammenbruch des letzten Zeitalters, der selbstgewählten Zer- schlagung der Kartelle Faust und TATORT und dem Skandal um die kriminellen Machenschaften des Vorstandsvorsitzenden von Echa, der Anleger und Wettbewerber mit gezielten Manipulationen am Markt getäuscht und betrogen hatte, ist das Universum in ruhiges Fahrwasser geraten.
Neue Märkte eröffnen sich und bestehende wachsen wieder. So haben sich einige Konzerne durch die Turbolenzen hindurch gerettet und es sind neue, viel- versprechende Startups entstanden, die dem findigen Anleger große Gewinne versprechen.
 
Wenn man den Worten der Experten glauben schenkt, so wird eine Aktie diese Runde eine Megarally erfahren. Findige Anleger hatten das Papier bereits letzte Runde gezeichnet und haben es trotz der Gewinneinbrüche im dritten Quartal und dem insgesamt eher mäßigem Ergebnis gehalten. Die Rede ist von der JKA, der Jedi Knights Alliance. Das Unternehmen ist im stark expandierenden Bildungswesen angesiedelt, hat sich im Produktspektrum stark erweitert und will in der nächsten Zeit auch im interplanetaren Transportwesen und in der Mikroelektronik expandieren. Die Marketingabteilung der JKA spricht von einer Marktdominanz wie sie seit Rockefellers Zeiten nicht wieder erreicht worden ist.
 
Mit ähnlich markigen Worten tritt ein direkter Konkurrent im Markt um die gewinnträchtigen Massenprodukte auf. Die SFC formuliert Ziele, die Anlegern Renditen im dreistelligen Prozent-Bereich versprechen und diese werden durch Vorlage der eigenen Unternehmensdaten und Analysen auch eindrücklich untermauert. An der Börse spricht man von einem MUSS im Portfolio.
 
Die Allianz Rocketeers versucht ebenfalls die drohende Marktdominanz der JKA zu verhindern. Ob die Strategie des anorganischen Wachstums allerdings aufgeht wird von vielen Experten bezweifelt. Eine dünne Kapitaldecke und mangelnde Erfahrung im oberen Segment deuten eher auf eine schwache Performance im Laufe des Geschäftsjahres hin.
 
Neben diesen Großen haben sich auch einige Traditionsunternehmen im Markt behaupten können. AE, IFG, RoC und Urmel sind mit ihren Produkten bereits im Markt etabliert und können auf mehr oder weniger erfolgreiche Geschäftsjahre zurückblicken.
 
 
Als äußerst interessant wird sich die weitere Entwicklung der Kilrathy AG erweisen. Nach den Massenentlassungen und der Konzen- tration auf das Kerngeschäft scheint sich die Lage stabilisiert zu haben und neues Wachstum ist wahrscheinlich. Diese Aktie ist momentan vermutlich deutlich unter- bewertet.
 
Nachdem Pergon bereits im letzen Quartal große Marktanteile verloren hat, bleibt abzuwarten ob sie diese in der momentanen Konjunkturphase zurückerobern und so ihren gegenwärtigen Kurs bestätigen können.
 
Stellt sich zu guter Letzt die Frage nach den Hidden Champions, den Stützen der Wirtschaft und Weltmarktführern. Hier sei die aus der Fusion einiger zerschlagener Firmen entstandene KaiserPonies AG & Co KG als äußerst vielversprechend zu nennen. Ob sich allerdings ein Markt für antiquierte 1. Weltkriegsdevotionalien wie Pickelhauben, rostige Bajonette oder aber aufgeblasene Zuckergusstorten serviert auf kitschigem Porzellan vor Alpenkulisse findet, bleibt abzuwarten.
 
Ebenfalls in Ihrer Branche Weltmarkführer sind die Gallier oder die Obelix GmbH & Co KG. Sie bieten neben Hinkelsteinen, ohne die man heute nicht mehr auskommt, auch Dienstleistungen im Bereich der inneren und äußeren Sicherheit an. Da beides knappe und begehrter Güter sind, wird sich dieses Unternehmen sicherlich häufig und auch sehr laut zu Wort melden. Analysten sprechen von gigantischen Zuwachsraten, die vor allem im zweiten Quartal realisiert werden.
 
Ein wenig in der Schmuddelecke angesiedelt findet sich die Allianz Pr0n. Sie erreicht ihre hohen Deckungsbeiträge durch das Aufblasen selbstgedrehter Erotikfilme und nach dem Motto "Geld stinkt nicht" liegt man hier bestimmt auf der Sonnenseite.
 
Der Genussmittelkonzern Rum liegt mit seiner Performance momentan an der Spitze sämtlicher Charts. Darin liegt natürlich die Gefahr, dass einige Anleger in naher Zukunft Kasse machen und die Aktie ihrem hohen Anfangstempo Tribut zollen muss.
 
Insgesamt ist die Wirtschaft jedoch auf hohem Wachstumskurs und es sieht nicht danach aus, als würde sich in naher Zukunft etwas daran ändern.
 
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CATO
 
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